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Kabelloses Internet

BruderhausDiakonie bietet Klienten eigenes WLAN

Die BruderhausDiakonie realisiert den Ausbau von Internet-Anschlüssen (WLAN) für ihre Bewohner und Klienten.

Schilder weisen auf das kabellose BD-Internet hin.

Inklusives Internet

Für acht Euro im Monat können Klienten und Bewohner über das Dienstleistungszentrum Informationstechnologie (DLZ IT) im kabellosen Internet zu wählbaren Laufzeiten surfen.
Eine Besonderheit ist, dass der WLAN-Zugang vor allem inklusiven Charakter hat. So wurden für die WLAN-Nutzung zielgruppenspezifische Nutzungsvereinbarungen und Sicherheitsrichtlinien für Klienten mit Handicap und ältere Menschen erarbeitet. Eine weitere Besonderheit ist die Einrichtung einer WLAN-Service-Hotline in Zusammenarbeit mit der Intego gGmbH – einem Integrationsunternehmen der BruderhausDiakonie, das Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung bietet.

Qualifizierung von Mitarbeitern mit und ohne Handicap

Die Kooperation mit Intego dient dazu, Menschen mit und ohne Handicap, als Beratungskräfte für die Kunden des BruderhausDiakonie eigenen WLANs zu qualifizieren. Hierfür werden die Arbeitsplätze behindertengerecht eingerichtet und die Mitarbeiter speziell geschult. "Wir können so eine barrierefreie Telefon-Hotline für Ältere und für Menschen mit Handicap bieten", sagt Bernhard Schneider, Produktionsleiter der Intego gGmbH.
Vorteil ist, dass die Nutzer von Mitarbeitern beraten werden, die sie und ihre Probleme verstehen. Auch Gerburg Joos-Braun, Leiterin des Dienstleistungszentrums IT (DLZ IT) ist zufrieden: "Die Kooperation mit der Intego ist ein wichtiger Schritt, um WLAN für Klientinnen und Klienten bereitstellen zu können. Mit einem Internetzugang können wir Klienten technische Möglichkeiten zur Teilhabe eröffnen."

Der Ausbau läuft

Hintergrund für den Ausbau der WLAN-Zugänge ist das Ergebnis einer Analyse des DLZ IT. Diese zeigt, dass immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner sich einen Zugang zum Internet wünschen.

"Wir erhielten dringende Anfragen von Kollegen, die minderjährige Flüchtlinge stationär betreuen", erzählt WLAN-Projektleiter Harald Thelen. "Weil zum Ausbau der WLAN-Struktur innerhalb der BruderhausDiakonie schon wichtiges Zubehör eingekauft war, konnten wir dieses einsetzen, um die jungen Flüchtlinge in Reutlingen schnell an das Internet zu bringen."

Aktuell sind 34 von 164 Standorten mit WLAN versorgt. 25 weitere Standorte befinden sich im Ausbau. "Bis 2019 planen wir die WLAN Ausstattung an 60 weiteren Standorten mit dem Ziel, bis zum Jahr 2020 flächendeckendes WLAN als IT Netzwerk-Infrastruktur zu haben." erklärt Gerburg Joos-Braun.

Ausbau erregt bundesweites Interesse

Das interne Netz ist ein wichtiger Teil des Alltagbetriebs. Derzeit nutzen circa 90 Klienten das BruderhausDiakonie-WLAN, darunter auch viele Tagesgäste. Des Weiteren bietet die Nutzung der neuen Technologien eine Teilhabe an der digitalen Welt und Inklusion in einem relevanten gesellschaftlichen Bereich.

Die Zielsetzung, das WLAN für Klienten, Mitarbeiter und Tagesgäste in der gesamten BruderhausDiakonie bis zum Jahr 2020 für alle auszubauen, findet auch Interesse innerhalb der Bundespolitik. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales stellt unter dem Titel "Gesundheit und Teilhabe in der Arbeitswelt 4.0" Firmen vor, in denen die Digitalisierung einen festen Einzug in das Arbeitsleben gefunden hat. Auf den Seiten 51 - 54 wird hier die BruderhausDiakonie unter dem Titel "Sicheres WLAN für mehr Teilhabe" aufgeführt."

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