200 Jahre Gustav WernerbruderhausDIAKONIE - Teil haben. Teil sein.

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Neues Vorstandsmitglied

Dass Diakonie Menschen stärkt, hat er hautnah erlebt

Andreas Lingk, neuer Kaufmännischer Vorstand der BruderhausDiakonie, ist in der Nikolaikirche offiziell in sein Amt eingeführt worden.

Amtseinführung von Vorstand Andreas Lingk.

Gottesdienst in der Reutlinger Nikolaikirche.

Der neue Kaufmännische Vorstand stellt sich vor.

Gäste aus Kommune, Diakonie, Wirtschaft, Stiftungsrat, Vorstand und Freundeskreis nehmen teil.

Günter Braun, Fachlicher Vorstand der BruderhausDiakonie, hält die Schriftlesung.

Der Reutlinger Prälat Christian Rose verpflichtet Andreas Lingk für seine neue Tätigkeit.

Anja Ebert-Steinhübel, IFC, Nürtingen, überbringt als Zeugin Wünsche.

Frank Gerhard, Kaufmännischer Vorstand Karlshöhe, spricht Zuversicht für das neue Amt aus.

Beifall für den neuen Kaufmännischen Vorstand.

Grußwort von Prof. Martin Beck, Stiftungsratsvorsitzender der BruderhausDiakonie.

Grußwort von Ulrike Hotz, Erste Bürgermeisterin der Stadt Reutlingen.

Dietmar Prexel, Kaufmännischer Vorstand Diakonie Stetten, hat den roten Faden für das neue Amt mitgebracht.

Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, erinnert daran, dass auch die Bibel Anleitung für gutes wirtschaftliches Handeln gibt.

Amtseinführung von Vorstand Andreas Lingk.

Positiver Arbeitgeber

Auf die BruderhausDiakonie hatte Andreas Lingk schon immer ein Auge geworfen, als Reutlinger Bürger und zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats Oferdingen, aber auch beruflich. Eine Stiftung mit sehr gutem Image und sehr gutem Ruf in der Arbeit mit Klienten. Und vor allem sei die Stiftung solide aufgestellt. Das habe ihn beeindruckt, erklärt der 49-jährige ehemalige Hauptabteilungsleiter Unternehmenssteuerung des Christlichen Jugenddorfes (CJD). Die BruderhausDiakonie habe in der Vergangenheit positiv gewirtschaftet und könne somit viel Gutes für Menschen bewirken, die professionelle Betreuung bis hin zur Pflege, Begleitung oder Bildung benötigten. 

Erste Bürgermeisterin unterstreicht Partnerschaft

Knapp einhundert Gäste waren am 19. Februar zur Einführung mit Gottesdienst und anschließendem Empfang in die Reutlinger Nikolaikirche gekommen. Professor Martin Beck, Stiftungsratsvorsitzender der BruderhausDiakonie, erklärte in seiner Begrüßung: „Ich freue mich, dass wir mit Andreas Lingk einen ausgewiesenen Fachmann mit langjähriger wirtschaftlicher Erfahrung in der Sozialbranche gewinnen konnten.“ Andreas Lingk folgt auf Rainer Single, der im Dezember 2015 nach 16 Vorstandsjahren in den Ruhestand getreten ist. Ulrike Hotz, Erste Bürgermeisterin der Stadt Reutlingen, bekräftigte in ihrem Grußwort die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stiftung. Dem neuen Vorstandsmitglied wünsche sie „Tatkraft, Ideen und eine gute Hand“.

Einführung in das neue Amt

Im Einführungsgottesdienst verpflichtete der Reutlinger Prälat Christian Rose im Beisein des Vorstandsvorsitzenden der BruderhausDiakonie, Pfarrer Lothar Bauer, den Kaufmännischen Vorstand für seine neue Aufgabe.
Er sei seit mehr als 40 Jahren „diakonisches Kind“ informierte Andreas Lingk in seiner anschließenden Rede die Gäste. Im Christlichen Jugenddorf habe er Abitur gemacht, Sportangebote kennengelernt, „die mir und anderen Jugendlichen Selbstbewusstsein und Stärke vermittelt haben“. Chancen geben, wenn junge Menschen mit dem Selbstbild hadern, dieser diakonische Gedanke hat Lingk geprägt, und er begeistert ihn noch heute. Als studierter Betriebswirt kehrte er ins CJD zurück, baute als Abteilungsleiter für Controlling und IT die Informationstechnologie auf. Daher habe er Verständnis dafür, dass junge unbegleitete Flüchtlinge, wie die BruderhausDiakonie sie aktuell aufnimmt, WLAN brauchten, um im Kontakt mit Eltern und Verwandten ein wenig Heimat zu spüren. In seiner Tätigkeit als Kaufmännischer Gesamtleiter Bayern des CJD verantwortete er den Ausbau von Kindergärten, Schulangeboten und einer Kinder- und Jugendklinik. Gut zwei Jahre später stieg der studierte Betriebswirt dann zum Hauptabteilungsleiter Unternehmenssteuerung auf mit den Bereichen Controlling, Planung, Qualitätsmanagement und zentraler Einkauf.

Vergangenes wertschätzen, Zukunft gestalten

Der neue BruderhausDiakonie-Vorstand hat Ehrfurcht vor Tradition und Geschichte, diese müsse man wertschätzen. „Mein Credo ist, die Vergangenheit aufnehmen und die Zukunft gestalten.“ Er werde auf der bedeutenden Geschichte Gustav Werners und der Entstehungsgeschichte der BruderhausDiakonie aufbauen, die Arbeit des Gesamtteams der Stiftung wertschätzen. „Das, was notwendig ist, müssen wir sukzessive weiterentwickeln, planvoll und gemeinsam – mit Stiftungsrat, Vorstandskollegen und Impulsen aus der Mitarbeiterschaft.“

Fotos: factum/Weise

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