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Arbeit und Tagesstruktur

Grundsteinlegung: Neubauten in Buttenhausen

In den zwei Gebäuden werden zukünftig Menschen mit psychischer Erkrankung und geistiger Behinderung betreut.

Buttenhausen feiert Grundsteinlegung.

Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, begrüßt die Gäste.

Die Gäste der Feier zur Grundsteinlegung.

Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie.

Mike Münzing, Bürgermeister Münsingen.

Musikalische Begleitung durch die Lautersingers.

Andreas Bauer, Sozialdezernent Landratsamt Reutlingen.

Renate Stemmer, Leitung der BruderhausDiakonie Buttenhausen, erläutert das Konzept.

Von links nach rechts: Jochen Fischer, Vertretung des Werkstattrats, Anita Rudorf, Vertretung des Heimbeirats und Renate Stemmer, Leitung der BruderhausDiakonie Buttenhausen, bedanken sich bei den Beteiligten.

Anita Rudorf, Vertretung des Heimbeirats.

Hier entstehen zwei neue Gebäude für Arbeit und Tagesstruktur.

Buttenhausen feiert Grundsteinlegung.

Platz für Menschen mit Unterstützungsbedarf

Mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Kirche haben Handwerker und Bauherrschaft am 22. Juli die Grundsteinlegung der Neubauten für Arbeit und Tagesstruktur der BruderhausDiakonie Buttenhausen gefeiert. In den Gebäuden sind für insgesamt 64 Menschen mit Unterstützungsbedarf Räume für Arbeit und Tagesstruktur geplant. Aufgeteilt in eigenständige Einheiten entstehen eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) mit 40 Plätzen, ein Förder- und Betreuungsbereich (FuB) mit 10 Plätzen und eine Tagesförderung der Sozialpsychiatrischen Hilfen mit 14 Plätzen.

Teilhabe als roter Faden

Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, hob die Bedeutung des Projekts „zur Sicherung der diakonischen Arbeit und des diakonischen Standorts Buttenhausen“ hervor. Er erinnerte an die ähnlich dynamische Entwicklung in den 1960-gern und Anfang der 1970-ger Jahre. „Menschen Teilhabe zu ermöglichen, ist der rote Faden durch die Generationen – das verbindet die ehemalige Landheimarbeit in Buttenhausen mit uns heute.“

Barrierefreie Gebäude

Die neuen barrierefreien Gebäude sind architektonisch so entworfen, dass die unterschiedlichen Personengruppen in jeweils eigenständigen Räumen optimal betreut werden können. Art und Umfang der Betreuung hängen vom jeweiligen Hilfebedarf ab: Menschen mit Behinderung, die nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können, finden in der WfbM einen geeigneten Arbeitsplatz. Menschen mit Behinderung, die nicht in der WfbM arbeiten können, werden individuell gefördert und betreut: Menschen mit psychischer Erkrankung können ihre Fähigkeiten in der Tagesförderung schulen. Der Förder- und Betreuungsbereich richtet sich an Menschen mit geistiger Behinderung.

Mehr als nur ein Arbeitsplatz

Für das Neubauprojekt investiert die BruderhausDiakonie 4,11 Millionen Euro. Hinzu kommt knapp eine Million Euro Infrastrukturkosten. Das Land Baden-Württemberg, die Agentur für Arbeit und der Kommunalverband für Jugend und Soziales bezuschussen das Vorhaben mit 580 000 Euro. Ziel der neuen Gebäude, die im Herbst 2017 fertiggestellt werden, ist „eine zweiten Lebenswelt außerhalb des Wohnens“ zu schaffen, sagte Renate Stemmer, Leiterin der BruderhausDiakonie Buttenhausen. Arbeit und Tagesstruktur seien zentrale Faktoren der persönlichen Lebensgestaltung und wichtig für die gesellschaftliche Anerkennung. Auch für Münsingens Bürgermeister Mike Münzing sind die Werkstätten „mehr als nur ein Arbeitsplatz. Es entstehen Lebensräume. Teil der Gesellschaft zu sein, das ist Inklusion.“ Andreas Bauer, Sozialdezernent des Landratsamts Reutlingen, dankte der BruderhausDiakonie für „den Mut und die Weitsicht zu dieser Zukunftsinvestition“, die es ermögliche, „auf das zu reagieren, was die Leute brauchen“.

 

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