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Rohbau fertiggestellt

Richtfest für neues Unterstützungszentrum

In Freudenstadt entsteht ein Unterstützungszentrum der BruderhausDiakonie für Menschen mit geistiger Behinderung.

Baubeteiligte und Gäste feiern Richtfest.

Landrat Dr. Klaus Michael Rückert.

Julian Osswald, Oberbürgermeister von Freudenstadt.

Landrat Klaus Michael Rückert, Oberbrügermeister Julian Osswald und Sonja Weiblen von der BruderhausDiakonie.

Grußwort des Heimbeirats Herman Henle.

Hoch die Tanne! Die Handwerker befestigen den Richtbaum.

Baubeteiligte und Gäste feiern Richtfest.

Wohnraum und Pflege

Die Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrischen Hilfen der BruderhausDiakonie im Landkreis Freudenstadt haben am 15. Dezember das Richtfest ihres neuen Unterstützungszentrums gefeiert. Im Gebäude entstehen 24 Wohnplätze in Einzelzimmern für Menschen mit einer geistigen Behinderung und erhöhtem Pflegebedarf. Weitere 24 Plätze sind für Angebote gedacht, die den Tag strukturieren: Das sind zwölf Plätze im zukünftigen Förder- und
Betreuungsbereich sowie zwölf Plätze für Senioren.


Viele Hilfen unter einem Dach

Die bereits vorhandenen ambulanten Angebote in Freudenstadt werden durch die neuen stationären Angebote ergänzt und sinnvoll miteinander verbunden. Die Hilfen, die den Tag strukturieren, können auch von externen Klienten aus dem Landkreis Freudenstadt genutzt werden. Die Inhalte richten sich jeweils nach dem individuellen Bedarf der Klienten.
Bei der Feier mit Gästen, Mitarbeitern und Klienten der BruderhausDiakonie, befürwortete Freudenstadts Oberbürgermeister Julian Osswald das „Konzept der vielen Hilfen unter einem Dach“. Man müsse an alle Klienten denken, führte er aus, „auch an die, die Begleitung brauchen.“

Dezentralisierung dient der Teilhabe

Der Neubau des Unterstützungszentrums dient der Dezentralisierung der bestehenden Plätze in Seewald-Schernbach. „Der neue Standort ermöglicht Menschen mit Behinderung eine bestmögliche Teilhabe am städtischen Leben, wenn auch der Abschied aus Schernbach schwerfällt“, sagte Sonja Weiblen, Leitung Geschäftsfeld Behindertenhilfe der BruderhausDiakonie. Dies sei der richtige Schritt, bekräftigte Dr. Klaus Michael Rückert, Landrat des Landkreises Freudenstadt. „Die Dezentralisierung entspricht dem Inklusionsgedanken. Während man früher die Standorte nach den Paramatern größtmögliche Idylle, größtmögliche Ruhe für die Menschen mit Behinderung ausgesucht hat, will man heute, dass die Klienten am Puls der Stadt leben. Damit ist die BruderhausDiakonie hier eindeutig am richtigen Standort.“ 

 

 

 

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