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Unterstützungszentrum

Teil haben, Teil sein in Horb am Neckar

In Horb am Neckar entstehen Wohn-, Förder- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderung und erhöhtem Pflegebedarf.

BruderhausDiakonie feiert Baubeginn.

Günter Braun, fachlicher Vorstand der BruderhausDiakonie, begrüßt die Gäste.

Horber Oberbürgermeister Peter Rosenberger.

Landesbeamter Reinhard Geiser hält sein Grußwort.

Dorothea Rau und Hermann Henle mit Grundstein.

BruderhausDiakonie feiert Baubeginn.

Wohnen und Tagesstruktur

Die Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrischen Hilfen im Landkreis Freudenstadt beginnen mit dem Bau ihres Unterstützungszentrums. Nach Fertigstellung stehen 24 Wohnplätze in Einzelzimmern sowie Tagesstrukturangebote, die auch von externen Klientinnen und Klienten aus dem Landkreis Freudenstadt besucht werden können, zur Verfügung.


Individuelle Betreuung

Die Klientinnen und Klienten werden, je nach persönlicher Situation, ambulant oder stationär betreut. Dadurch soll Menschen mit Behinderung ein Ort geboten werden, an dem sie am städtischen Leben teilhaben können. Der Neubau des Unterstützungszentrums dient der Dezentralisierung der bestehenden Plätze in Seewald-Schernbach. Insbesondere ziehen diejenigen Menschen nach Horb um, die ehemals in der Region Horb gelebt haben.


Lange Tradition in der Region

Bei der Grundsteinlegung am 7. Juli feierte die BruderhausDiakonie gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Kirche sowie zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern. Günter Braun, Fachlicher Vorstand der BruderhausDiakonie, wies auf die 170-jährige Tradition der BruderhausDiakonie in der Region hin, die mit dem Neubau erhalten bleibe. Das Haus solle „zum Segen für Gottes Geschöpfe entstehen, die Unterstützung brauchen“. Auch Reinhard Geiser, Erster Landesbeamter und stellvertretender Landrat beim Landratsamt Freudenstadt, hob hervor, dass die Philosophie Gustav Werners hier fortgeführt wird.“


Guter Standort für Inklusion

Peter Rosenberger, Oberbürgermeister von Horb am Neckar, lobte in seiner Rede das Konzept der Teilhabe am städtischen Leben. Der Standort in Horb biete beste Bedingungen, damit Inklusion auch wirklich gelinge, so Rosenberger. Nur die Vielfalt mache eine Stadt unschlagbar. Die zukünftigen Bewohner forderte Rosenberger deshalb gezielt dazu auf: „Werden Sie Horberinnen und Horber“.


Auch in Zukunft gute Nachrichten

Dorothea Rau, Leitung Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrische Hilfen im Landkreis Freudenstadt, und Heimbeiratsvorsitzender Hermann Henle hatten für die Grundsteinlegung zwei Steine aus Seewald-Schernbach mit im Gepäck. Mit jeweils einem Exemplar der Südwest-Presse und des Schwarzwälder Boten sowie einer Broschüre der BruderhausDiakonie wurden die Steine als symbolischer Grundstein im Fundament versenkt – damit sie auch in Zukunft für „gute Nachrichten“ sorgen.

 

 

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