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Flüchtlinge

Mehr als ein Dach über dem Kopf

Immer mehr Flüchtlinge kommen aus den Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland. Die Kompetenzen insbesondere der Jugendhilfe in der BruderhausDiakonie sind mehr denn je gefragt.

Die BruderhausDiakonie bietet Beratung und Hilfe für Flüchtlinge.

Theresa Ringwald (links) koordiniert die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Kirchheim.

Die BruderhausDiakonie bietet Beratung und Hilfe für Flüchtlinge.

Mehr Wohngruppen für junge Flüchtlinge

Die Flüchtlingszahlen steigen – und mit ihnen auch die Zahl der Jugendlichen, die ohne Eltern oder Verwandte nach Deutschland gekommen sind. Die „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“, wie sie auf Amtsdeutsch heißen, sind alleine nach Deutschland aufgebrochen oder haben ihre Angehörigen auf der Flucht verloren. „Im Moment haben wir an allen Standorten einen unglaublich hohen Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“, berichtet Susanna Schagerl, Leiterin des Geschäftsfelds Jugendhilfe der BruderhausDiakonie, „wir werden laufend angefragt.“ Ähnliches berichtet Markus Seibold. Er ist Bereichsleiter stationäre Jugendhilfen bei den Jugendhilfen Deggingen der BruderhausDiakonie: „Die stationären Jugendhilfeplätze reichen bei Weitem nicht mehr aus, täglich klingelt das Telefon. Deshalb wollen wir unsere Kapazitäten ausbauen.“

Am wichtigsten sind Sprach- und Integrationskurse

Alle Jugendhilfeeinrichtungen der BruderhausDiakonie suchen nach Wohnraum und nach Mitarbeiter/innen für Wohngruppen, in die weitere minderjährige Flüchtlinge aufgenommen werden. Was die Jugendlichen aus Syrien oder Eritrea, aus Afghanistan oder Nigeria am dringendsten brauchen, sind Sprach- und Integrationskurse. Die bietet die BruderhausDiakonie an - neben weiteren Angeboten auch für erwachsene Flüchtlinge.

Angebote der BruderhausDiakonie für Flüchtlinge 

 

  • Sprach- und Integrationskurse für junge Flüchtlinge in Reutlingen, Nürtingen und Bad Urach
  • Projekte zur Förderung und Betreuung von Flüchtlingen an Schulen
  • Berufsvorbereitung für Flüchtlinge ohne Deutschkenntnisse
  • Beratungsstelle Chai in Kirchheim mit Beratungs- und Freizeitangeboten
  • spezielle Frauen- und Mädchengruppen
  • Integration junger Flüchtlinge in die Jugendarbeit von Kirchengemeinden
  • Vermittlung in Ausbildung und Arbeit
  • Schulungen in interkultureller Kompetenz beispielsweise für Mitarbeiter/innen von Jobcentern
  • Koordination und Schulung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit, beispielsweise in Kirchheim/Teck

Kontakt zur Beratungsstelle Chai: 07021 / 4 81 09 30 und unter www.chai-beratung.de

Foto: A. Weise/ Factum

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