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Demenz-Projekt

Neue Ansätze im Umgang mit Demenz

Die BruderhausDiakonie hat gemeinsam mit Partnern ein Projekt zur Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen sowie Pflegekräften gestartet.

Unterstützung für Kranke, Angehörige und Pflegende.

Verbesserungen für alle Beteiligten

Die Zahl der Menschen, die an einer Demenz erkranken, steigt seit Jahren. Die Krankheit bringt nicht nur die Betroffenen selbst und ihre Angehörigen oft an den Rand ihrer Kräfte. Auch Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte sind in besonderer Weise gefordert. Um Verbesserungen, die Menschen mit Demenz sowie Angehörigen und Pflegenden gleichermaßen helfen, bemühen sich die Partner eines Projekts namens „PflegeCoDe“. Das ist die Abkürzung für „Pflegecoaching für die optimale Unterstützung von Menschen mit Demenz“.  

Ziel ist die Entwicklung eines elektronischen Assistenten

Unter Federführung der BruderhausDiakonie wollen die acht Projektbeteiligten einen elektronischen Assistenten entwickeln, der technische, medizinische und organisatorische Verbesserungen miteinander verknüpft – und zwar so, dass Betroffene, Angehörige und Pflegende in jedem Stadium der Demenz die notwendige und bedarfsgerechte Unterstützung erhalten. Das soll den Verlauf einer Demenzerkrankung so beeinflussen, dass sich die Lebensqualität des Erkrankten und seines Umfelds deutlich erhöht. Das Spektrum der technischen Unterstützungsmöglichkeiten reicht von der elektronischen Sturzerkennung bis zu speziellen Apps fürs Tablet und Smartphone, die überall und zu jeder Zeit Informationen sowie Pflege- und Betreuungstipps bereitstellen.  

Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt

Das Projekt PflegeCoDe läuft über drei Jahre. Es wird vom Bundesforschungsministerium mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert. Die Projektpartner werden sich im Verlauf des Projekts auf vier Bereiche konzentrieren: die Früherkennung von Demenzerkrankungen, die Entwicklung von Programmen für Smartphones und Tablets sowie deren Vernetzung zu einer Art Hilfe-Plattform für Pflegende und Angehörige, das Erfassen des individuellen Krankheitsverlaufs von Menschen mit Demenz in der Region Neckar-Alb sowie die soziale und geistige Aktivierung von Menschen mit Demenz.  

Acht Partner und zwei assoziierte Partner beteiligen sich

Am Projekt beteiligt sind neben der BruderhausDiakonie das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, die information multimedia communication AG, die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Reutlingen (PP.rt), die Vitakt Hausnotrufsysteme GmbH, die GS electronic GmbH, das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie sowie die Cervis GmbH. Als sogenannte assoziierte Projektpartner beteiligt sind die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg und die easier life GmbH.

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