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Neue Reha-Werkstatt

Grafik, Druck und Scan in Reutlingen

Die BruderhausDiakonie hat im Reutlinger Industriegebiet In Laisen eine neue Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) eröffnet. Hier arbeiten 120 Menschen mit psychischer Erkrankung.

Die neue Reha-Werkstatt In Laisen.

Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, begrüßt die Gäste.

Grußwort Prof. Roland Klingler, Direktor Kommunalverband für Jugend und Soziales.

Prominente Gäste bei der Eröffnung.

Bei der Führung durch die Grafische Werkstätte.

Werkstattleiter Klaus Fischer führt durch die Grafische Werkstätte.

Die neue Reha-Werkstatt In Laisen.

Dienstleistungen unter einem Dach

Seit Januar 2015 wird hier schon gearbeitet – jetzt wurde das moderne Werkstatt-Gebäude offiziell eröffnet. 120 Menschen mit psychischer Erkrankung sind hier in verschiedenen in Dienstleistungsbereichen tätig. Was Kunden zuvor in Werkstätten in der Röntgenstraße, in der Gustav-Werner-Straße und in der Siemensstraße geordert haben, ist nun in den Werkstätten am Heilbrunnen zusammengeführt:  Druck und Grafik, Scan-Dienstleistungen, Direktmarketing und Kommissionierung.

Struktur und nützliche Arbeit

Rund einhundert Gäste feierten am Dienstag, 24. März, gemeinsam mit den Beschäftigten der neuen Werkstatt. Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, betonte, wie wichtig es gerade für Menschen mit psychischer Erkrankung sei, an Bildung und Arbeit teilzuhaben. Diese hätten sonst möglicherweise keine Chance auf einen Arbeitsplatz. Wettbewerbsdruck und Leistungsanforderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt seien zu hoch für die Beschäftigten. Die Arbeit in der Werkstatt biete ihnen eine Struktur, eine nützliche Arbeit, hier können sie sich als nützlich empfinden.

Innovatives Projekt mit modernen Arbeitsplätzen

Thomas Reumann, Landrat des Landkreises Reutlingen, lobte, „dass hier moderne Arbeitsplätze auf dem aktuellen Stand der Technik entstanden sind.” Hier sei die BruderhausDiakonie mit einem innovativen Projekt am Start. „Brauchen wir weitere Werkstätten?“, fragte Prof. Roland Klinger, Direktor des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales. Die Antwort sei ein eindeutiges Ja, daher habe der Verband das Projekt auch mit rund 1,2 Millionen Euro unterstützt. Die Werkstatt sei „ein Brückenbauer für den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt – ein unverzichtbarer Baustein bei den Plänen des Landes Baden-Württemberg, die Übergangsquote in den allgemeinen Arbeitsmarkt von derzeit drei Prozent auf 15 Prozent zu steigern.”

Gute Arbeitsbedingungen

Gerhard Droste, Leiter der Werkstätten der BruderhausDiakonie, freut sich über die guten Arbeitsbedingungen: „Die neuen Räumlichkeiten sind funktional, hell und bieten viel Platz. Jetzt sind alle Bereiche unter einem Dach, dadurch ist eine ganz neue Arbeitsatmosphäre entstanden. Früher waren wir sehr beengt und vieles musste zwischen den einzelnen Standorten hin- und hertransportiert werden.“

Kunstausstellung des Berliner Künstlers Fritz Müller

Anlässlich der offiziellen Einweihung wurde in der Reha-Werkstatt auch eine Ausstellung eröffnet: Sie zeigt Baumbilder und Psalmen des Berliner Künstlers und Liedermachers Fritz Müller.

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