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Spende an BruderhausDiakonie

Lebensrettendes Notfallgerät übergeben

ElringKlinger und Paul-Lechler-Stiftung ermöglichten der Werkstatt Dettingen der BruderhausDiakonie die Anschaffung eines Defibrillators.

Hans-Dieter Schwarz von ElringKlinger (vorne links) übergab den Defibrillator. Mit dabei (von rechts): Albert Herb (Werkstätten), Dieter Hauswirth (Paul Lechler Stiftung), Sven Rauer (Werkstätten), Georg Korzer (ElringKlinger) und Gerhard Droste (Werkstätten); links außen Silke Fehrenbach, Fundraiserin der Bruderhaus-Diakonie.

Dass der sogenannte Defibrillator niemals eingesetzt werden muss, hoffen alle in den Werkstätten der BruderhausDiakonie in Dettingen. Dennoch waren Werkstattleiter Albert Herb und sein Stellvertreter Sven Rauer froh über diese lebensrettende Neuanschaffung, die jetzt an einer schnell und leicht zugänglichen Wand im Werkstättengebäude angebracht ist. Das Notfallgerät kann den plötzlichen Herztod verhindern, wenn es schnell genug eingesetzt wird. „Es gab schon mal eine Situation, in der uns ein Defibrillator die schnelle Reaktion erleichtert hätte“, sagt Sven Rauer.

Alljährliche Spende des Geschäftspartners

Möglich gemacht hatte die Anschaffung eine Spende der Firma ElringKlinger und der Paul Lechler Stiftung. Das Gerät übergaben Hans-Dieter Schwarz, Leiter des Geschäftsbereichs Ersatzteile von ElringKlinger, sowie Georg Korzer, Leiter Einkauf und Produktmanagement im Geschäftsbereich Ersatzteile, und Dieter Hauswirth, Geschäftsführer der Paul Lechler Stiftung.

ElringKlinger bedenkt die Beschäftigten der Werkstätten in der Maybachstraße jedes Jahr mit einer Spende. Denn der Automobilzulieferer und die Werkstätten der BruderhausDiakonie in Dettingen sind nicht nur gute Nachbarn. Sie sind gleichzeitig seit rund zwei Jahrzehnten Geschäftspartner. Der große Nachbar ist für die Dettinger Werkstätten zum wichtigsten Kunden geworden.

Zusammenarbeit ist immer enger geworden

In den vergangenen zehn Jahren sind die Werkstätten und die Weltfirma noch enger aneinander gerückt: In einem eigenen Lagergebäude auf dem Werkstattgelände prüfen, verpacken und konfektionieren Menschen mit Behinderung Zylinderkopf-schrauben. 25 Werkstattbeschäftigte arbeiten ausschließlich in diesem Bereich, der mit dem großen Nachbarn über eine gemeinsame Software eng vernetzt ist.

„Es ist Teil der Firmenphilosophie unseres Unternehmens, auch für weniger leistungsfähige Mitglieder der Gesellschaft Arbeitsplätze bereitzustellen“, begründete Hans-Dieter Schwarz die enge Zusammenarbeit mit den Werkstätten der Bruder-hausDiakonie. Der Gesamtleiter der Werkstätten, Gerhard Droste, verwies darauf, dass von qualifizierten Mitarbeitern angeleitete und unterstützte Beschäftigte mit Behinderung eine hohe Arbeitsqualität liefern – und bedankte sich bei den ElringKlinger-Vertretern für die Möglichkeit, das regelmäßig beweisen zu können.

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