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Umweltzertifikate

Weiterer Schritt zur Einführung des Umweltmanagements

Zwei Drittel der Einrichtungen der BruderhausDiakonie haben ein Umweltmanagement installiert. Sieben weitere Einrichtungen haben ihre Zertifikate feierlich überreicht bekommen.

Gemeinschaftsküche, BruderhausDiakonie, Umweltzertifikat, EMAS

Der landeskirchliche Umweltbeauftragte Klaus-Peter Koch (links) und der Kaufmännische Vorstand der BruderhausDiakonie, Rainer Single (rechts), überreichen dem Team der Gemeinschaftsküche Reutlingen die Umweltzertifikate.

Vor rund fünf Jahren hat die BruderhausDiakonie beschlossen, in allen Einrichtungen und auf allen Ebenen nach und nach ein systematisches Umweltmanagement einzuführen. Zwei Drittel der Einrichtungen im Land sind mittlerweile nach dem weitreichenden europäischen Umweltstandard EMAS (Eco Management and Audit Scheme) zertifiziert.
Bei einer Feier haben erneut sieben Einrichtungen der BruderhausDiakonie die EMAS-Zertifikate sowie den „Grünen Gockel“ der evangelischen Landeskirche erhalten. „Wir haben mit großem Einsatz viel erreicht, aber auch noch ein großes Potenzial“, betonte der Kaufmännische Vorstand der BruderhausDiakonie, Rainer Single, in seiner Ansprache. Und Klaus-Peter Koch, Umweltbeauftragter der württembergischen Landeskirche (ELKW), legte den Umweltteams der zertifizierten Einrichtungen nahe, „die Umwelterklärungen immer wieder zur Lektüre zu machen.“

Konkrete Ziele und Aufgaben benannt

In den sogenannten Umwelterklärungen, die ein wichtiger Baustein des EMAS-Umweltmanagement-Systems sind, haben die Einrichtungen konkrete Ziele und Aufgaben benannt, die ihre Arbeit umweltgerechter und nachhaltiger machen sollen. Die Umwelterklärungen sind ein Resultat des mehr als einjährigen Zertifizierungsprozesses – und Grundlage für die weitere Arbeit der Umweltteams, die sich in allen Einrichtungen gebildet haben.

Ökofahrtraining, Energiesparen und mehr

Wie konkret die Inhalte der Umwelterklärungen sind, zeigen Beispiele aus den jetzt zertifizierten Einrichtungen: Bei den Sozialpsychiatrischen Hilfen Reutlingen-Zollernalb steht die Aufklärung von Mitarbeitern und Klienten an erster Stelle. Durch Ökofahrtrainings will die Einrichtung zudem Benzin und mittels besserer Fensterdämmungen Heizenergie sparen. Heizenergie zu sparen und den Stromverbrauch zu senken hat auch die Altenhilfe Ermstal auf der Liste. Zudem stellt sie an allen Standorten auf umweltfreundliches Papier um. In der Gemeinschaftsküche Reutlingen wird die Beleuchtung ersetzt durch stromsparende LED-Leuchten an der Anlieferungsrampe soll eine sogenannte Luftschleieranlage installiert werden, um den Verlust von Warm- und Kaltluft in den Griff zu bekommen. Ein Müllmanagement einzuführen hat sich die Behindertenhilfe Neckar-Alb vorgenommen. Zudem wird sie eine Fotovoltaik-Anlage installieren und Mitarbeiter sowie Klienten in umweltschonendem Verhalten schulen.

Sieben weitere Einrichtungen haben Zertifizierungsprozess begonnen

Am Morgen vor der Zertifikatsverleihung haben sich bereits die Vertreter von sieben weiteren Einrichtungen getroffen, die jetzt den Zertifizierungsprozess begonnen haben und voraussichtlich im Frühjahr kommenden Jahres ihre EMAS-Urkunden und den „Grünen Gockel“ überreicht bekommen.

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